Von Reisterrassen und hängenden Särgen…

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Um erholt nach Hause zu kommen, legen wir noch einen Stopp auf den Philippinen ein.
In Oslob gehen wir Sharkwhale diven… der grösste Fisch der Welt! Ziemlich imposant, neben einem 8m Tier zu schwimmen!! Eine halbe Stunde können wir ganz nah mitschwimmen… unglaublich!
Danach wollten wir eigentlich in den Norden von Cebu… aber das Wetter – und mit einem Zyclon wollen wir uns nicht anlegen – spielt nicht mit also fliegen wir nach Manila.
Eine der ärmsten Städte in Asien. Armut. Kriminalität. Prostitution. Und natürlich auch die zweite Seite: Reichtum.

Von Manila treibt es uns aber schnell weiter in den Norden zu den Reisterrassen von Banaue. Mit dem Nachtbus – mindestens aus den 70ern und ohne verstellbare Lehnen – geht es los. Nach uns steigt ein Aussie ein und sucht seinen Platz (Nr 52). gibt es nicht… und dann tataaa – im Mittelgang vom Bus! Also bequem… 8h Nachtfahrt… ist was anderes…
um 5 Uhr Früh kommen wir an, suchen uns ein Hostel und um 8 geht es weiter zu den Reisterrassen. Unglaubliche Eindrücke. Um zu den wirklich atemberaubenden Stellen zu kommen wandert man 1h durch den Dschungel… und dann… bumm zack WOOOOW!
Alles wird von Hand bewirtschaftet… jedes einzelne Reiskorn per Hand in die Wasserterrassen gesetzt.
Dort trecken wir noch durch die Terrassen, was sich als ziemlich rutschig und anstrengend herausstellt, aber den Aufwand mehr als wert war!

Am nächsten Tag gehts nach Sagada. Hier können sich die, die es sich leisten können, einen hängenden Sarg gönnen um am heiligen Berg zu hängen… bizarr…

Mit dem abenteuerlichen Bus gehts zurück nach Manila und dann weiter nach Boracay.

Was für ein Strand!! Wir ergattern im 5* ein super Schnäppchen und quartieren uns in einer Anlage mit 3 Privatstränden und 2 Infinitypools ein :)) Manchmal ist ein bißchen Luxus schon sehr nett ;) Wir bleiben ein paar Tage. Einfach nix tun. Keine Koffer packen. Sonne genießen. Herrlich.

Nur chillen ist dann aber doch langweilig und wir fliegen weiter nach Hanoi, wo wir uns die Halong Bucht anschauen und ein bißchen in die Stadt eintauchen bevor es weiter geht nach Bkk.

Noch kurz in Bangkok. Heimflug mit Emirates, 30kg Freigepäck, also kann ich auch noch ein bißchen shoppen! chatuchak ich kommeee! Einer der grössten Märkte in Asien… likelikelikelikelike!! Schnell auch noch ein Kochkurs gemacht – Greencurry, Pad Thai und Tom Yum – kann ich jetzt auch! Anmeldungen werden gerne angenommen ;)

Und so schnell ist die Zeit vorbei…. ich kanns gar nicht glauben…
Alleine fliege ich noch weiter in die VAE für meine letzte Woche…. was für ein komisches Gefühl…

Bis ganz bald!!!

Aussi – live the moment… capture the moment…

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X-Mas und NYE in Aussie

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Aussi Aussi Aussi!

Nach Neuseeland ging es wieder zurück nach Australien. Sprachkurs die Letzte.
Weihnachten und Sylvester- Feiertage standen vor der Tür und auch das coolste Weihnachtsgeschenk ever: zwei meiner Mädls waren zu Besuch!!

Also haben wir Südaustralien ein bißchen unsicher gemacht, Weihnachten am Strand und Sylvester zwischen Sydney Oper und Harbour Bridge verbracht!

Gequatscht. Füße in den Sand gesteckt. Drinks geschlürft. Zeit genossen. Landschaft bewundert.

No words needed… Love you girls!

und an dieser Stelle natürlich: HAPPY NEW YEAR!!

Es war eine tolle Zeit in Australien… aber – leider – der Abschied naht :/ so bleibt nur: danke – was a great time! pleasure!

Neuseeland – das Land der Kiwi

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im Land der Hobbits, Schafe, Kühe….

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Neuseeland… 12 Stunden Zeitunterschied und wirklich so ziemlich am anderen Ende der Welt…

Die Einwohner nennen sich selbst Kiwis und Kiwi wird auch gleichzeitig als Eigenschaftswort für ‘neuseeländisch’ verwendet.

Ankunft: Auckland. Auch wenn das die Stadt ist, die die meisten als Hauptstadt bezeichnen würden, ist dem nicht so. Für die nächste Stadt/Land/Fluß Runde also gleich mal Wellington vormerken – das ist sie nämlich, auch wenn sie mit nicht mal 200.000 Einwohnern um 1,2 Mio weniger Einwohner als Auckland hat.
Gesamt hat Neuseeland übrigens nur ca 4,4 Millionen Einwohner! Kann mir jemand erklären, warum NZ trotzdem jeder kennt, und Österreich nicht?! hm…
Auckland selbst wird als ‘the city of sail’ bezeichnet. Das wird spätestens beim ersten Hafen-Besuch deutlich. Unzählige große/kleine, moderne/alte… Boote tummeln sich hier. Man kann sich an dieser Stelle also auch die Wetterverhältnisse vorstellen: windig!
Allgemein verstehe ich sehr schnell, was ein Bekannter mit ‘You don’t go to New Zealand because of the weather’ gemeint hat. Wind, Wolken, Nieselregen – sind quasi ständige Begleiter…
Sonst ist die Stadt ganz nett, aber bietet keine spektakulären Highlights.
Außer vielleicht eines, zu der Zeit, in der wir da sind: das letzte Konzert der Rolling Stones Tournee. Obwohl ich ja nicht so die Konzert-Geherin bin, wer weiß, vielleicht ist es ja doch deren letztes… man weiß ja nie… also Tickets gekauft und dann eine unglaubliche Show (bei Wind und Nieselregen) erlebt.
Danach geht es wieder on the road und wir sehen den nördlichsten Punkt Neuseelands, viel Landschaft, noch mehr Landschaft und: Landschaft!
Das ist es nämlich, was es hier zu sehen gibt: Hügel, Grün, Wiesen, Wälder, Schafe, Kühe… und dann wieder von vorne….
Diese Landschaft ist ja auch nicht unbekannt – vor allem bei Herr der Ringe und Hobbit Fans… Das Set von Hobbiton kann auch besucht werden und um läppische 50 Euronen kann man eine ca 2h Führung über das  Gelände bekommen. Beteiligt ist hier übrigens auch Peter Jackson… Bei fast 20 Führungen zu je ca 30 Personen pro Tag ist das doch….. auch nett… :)
Ein anderes Highlight ist ROTOURA. Fast ganz Neuseeland befindet sich auf der Pazifischen und Australischen Platte und ist dementsprechend Erdbeebengebiet. Genauso wie auch ein Gebiet für Gaisiere und heiße Strömungen aus der Erdmitte. In dieser Ortschaft gibt es unzählige heiße Quellen verschiedenster Arten: Eisen, Magnesium, Schwefel – ganz nach Vorkommen ist das Erdreich um die Quellen verschieden verfärbt. Ziemlich beeindruckendes Naturschauspiel.
Dann geht es nach Wellington. Schon unterwegs habe ich eine Liste von Cafes bekommen, die ich unbedingt besuchen muss…. ich bin gespannt… und tatsächlich. Hier wird in fast jedem Cafe selbst geröstet und das Kaffee-machen wird zelebriert. Das gefällt mir sehr! :)
In Wellington muss man sich ohnehin oft Unterschlupf suchen, weil es ist die windigste Stadt der Welt, was dann irgendwie doch nicht wirklich mein Ding ist…
Danach gehts auf die Südinsel – schwimmen mit Delphinen in Kaikura! Eines meiner Top Highlights im letzten Jahr!! Treffpunkt ist um 9 Uhr im Dolphin Encounter. Dann werden Wetsuits probiert (0,8mm) plus Neopren-Kopfüberzug und Weste. Man kann also erahnen: es ist kein Badewetter!
Es ist kalt, bewölkt und windig… wieder mal… die Motivation gleich ins Wasser zu gehen hält sich in Grenzen.., noch dazu nachdem ich mich in windy Wellington verkühlt habe… aber hilft nix – da muss man durch… In den Wetsuit gequetscht, Sicherheits Video geschaut und dann gehts mit dem Bus zum Boot. Mit dem Speedboot noch ca 30 min ins offene Meer und da sind sie! Es sind Dusky Dolphins. In Gruppen von 200 bis 300 schwimmen sie gemeinsam auf Nahrungssuche. Wir haben wirklich Glück und erwischen eine große Gruppe von ca 300 Tieren!
Wir werden zum ersten mal aus dem Boot gelassen. Sprung ins Wasser. Hände und Gesicht sind frei und auch durch ein paar Stellen kommt Wasser … In dem Moment denk ich mir nur: her mit dem Delphin, dann geh ich raus, es ist EIS KALT!
Dann kommt die erste Gruppe auf mich zu: 2 ausgewachsene mit einem Baby Delphin… ganz nah schwimmen sie an mir vorbei… und plötzlich ist es gar nicht mehr soo kalt… noch ca 5 min schwimmen von allen Seiten Tiere vorbei und ich versuche ihnen entgegen zu schnorcheln… unglaublich!
Dann ist die Gruppe weitergezogen – wir kommen zurück aufs Boot und wiederholen das Ganze noch 3 Mal. Beim 3. Mal bekommt man dann das Feeling für die Tiere und kann mit ihnen spielen…. dreht sich im Kreis und sie tun es gleich… es war absolut ein uuuuuunglaubliches Erlebnis!!
Nächster Flug: zurück nach Australien!! die Mädels kommen für Weihnachten und Sylvester!! :) no words needed…

Myanmar und Sumatra

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Mingalaba und Salamat Datang!

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jippie jippie jeah…. Ferien!!

Endlich ist es soweit und es geht ein Monat ab in die Ferien… und weil ich nicht an einem Ort bleiben kann, ist der Plan wie folgt: Myanmar (ehem. Burma), Indonesien und Neuseeland. :)
Der erste Flug geht nach Mandalay – im Norden von Myanmar. Myanmar war lange Zeit für Touristen nicht zugänglich und ist erst seit ca 2 Jahren wirklich offen. Dementsprechend ist die Infrastruktur nicht mit anderen touristischen Ländern zu vergleichen. Schon im Vorfeld liest man Dinge wie:
es gibt kaum Bankomaten, man muss unbedingt alles Geld am Flughafen mitnehmen bzw kann man viele touristische Einrichtungen nur in Dollar bezahlen. Die Dollarscheine müssen neuwertig sein, bei Knitter oder Rissen werden diese nicht angenommen. Hotels gibt es nicht all zu viele und die Straßen sind äusserst schlecht. Auch die Verbindungen sind mühsam und oft kommt man nur mit dem öffentlichen Bus ans Ziel und man muss öfter Umsteigen, was sich schwierig gestalten kann, da Einheimische kein Englisch sprechen. Und es gibt kaum internationale Marken (kein Mäci, kein Starbuucks, auch keinen 7/11 oder andere Supermarktketten).
Gut. Soviel zu den Dingen die man vorab hört…
Man hat also ein bißchen Respekt und stellt sich darauf ein, um einiges mehr zu planen, um nicht irgendwo verloren zu gehen :)
Vom Flughafen geht die erste Busfahrt in die Stadt los – und soviel sei gesagt…. ich kenne doch schon ein paar Länder mit chaotischem Verkehr… aber Myanmar!!! unglaublich!!! Menschen spazieren auf der Strasse… geschaut wird nicht, dafür gibt es ja auch schließlich Hupen wie es scheint… die ist hier essentiell und im absoluten Dauereinsatz, um Menschen, Kühe, Schafe, Ziegen, Mopedfahrer von der Strasse zu scheuchen… Achja und noch etwas am Verkehr – vielleicht ein Mitgrund, warum Touristen keine Mietautos fahren dürfen – ist ganz speziell: Myanmar war eine englische Kolonie und hat deswegen auch Linksverkehr… bis vor vielen Jahren dem Herrscher vorausgesagt wurde, dass er auf der linken Straßenseite verunglücken wird… also hat er kurzerhand entschieden, alle müssen auf der rechten Seite fahren. Jetzt gibt es vor Ort hauptsächlich Autos mit Lenkrad auf der rechten Seite, gefahren wird allerdings auch rechts! Sehr sehr sehr freaky….
Kaum in Mandalay angekommen, haben wir uns ein Taxi für 1,5 Tage genommen, das uns durch die ganze Stadt führt. Nachdem der öffentliche Transport nicht auf Touristen ausgerichtet ist, gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit. Dieses Gerücht stimmt alsoo…
Wir sehen Tempel, Klöster, heilige Städten – unglaublich beeindruckend. Da das Land nicht zu den reichen dieser Erde zählt, sind viele heilige Stätten sehr heruntergekommen und schmutzig… die Schuhe muss man trotzdem immer ausziehen, und die Böden sind oft voller Taubenkaka und anderen Unschönheiten… Das Desinfektionsgel ist also wieder ganz vorne in der Handtasche!
Das Essen ist dafür der Wahnsinn! Man bestellt zB Fischcurry mit Reis und bekommt dann 8-10 Schälchen mit Suppe, Fischcurry und jede Menge kleine Nebengerichte – meist verschiedenstes Gemüse in ganz vielen verschiedenen Variationen. Das Ganze gibt es für ca drei Euro pro Person! mmmmmmmh
Dann geht es weiter zum Inlei Lake. Nach 7h Fahrt kommen wir etwas vgeschlaucht an und buchen gleich für den nächsten Tag eine Bootsfahrt. Dort sehen wir nicht nur ein FEstival,, sondern auch die berühmten Einbeinfischer. Vor Sonnenaufgang geht es los und der See hat tatsächlich etwas magisches…
Am nächsten Tag noch nach Kakku (60 km – 2h Fahrt pro Strecke – die Straßenverhältnisse kann man sich also vorstellen… ). In Kakku stehen 2478 Stupas und wenn der Wind durch den Tempel zieht, läuten die Glöckchen an den Spitzen. Auch hier hat es etwas magisches… und es sind kaum Touristen vor Ort.
Danach geht es weiter nach Bagan. Nach acht Stunden im öffetlichen Bus (er ist nur ca 20 Mal am Weg stehengeblieben um noch Leute mitzunehmen, damit dann ca 65 Personen in einem 32 Sitzer waren) kommen wir etwas ko an.
Wer von Angkor Wat begeistert ist, muss auch hier her! Eine Anlage mit über 3000 (über die genaue Anzahl ist man sich nicht ganz einig) auf 36qkm. Unglaublich! Ein Must See ist es eigentlich, zu Sonnenaufgang bzw -untergang auf einer der großen Pagoden zu sehen, wie sich das ganze Areal orange einfärbt. Gleich am ersten Tag sind wir am Abend also noch auf das Gelände um einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Vergebens. Es ist Monsun Zeit – also viel Regen und Wolken… na gut… wir sind ja noch ein bißchen hier…
Der nächste Tag beginnt zeitig und wir starten für den Sonnenaufgang in einer Pferdekutsche – wie ein deutscher Freund gesagt hat ‘na den Wienern ist wieder nur die Kutsche gut genug’ ;))
In der Finsternis geht es eine halbe Stunde bis wir am Ziel sind… dann noch 20 min warten für DEN Sonnenaufgang… und ja … dann lässt es sich schon erahnen… es sind zu viele Wolken… kein rot/oranger Himmel… na gut… dann weiter mit der Kutsche die nächsten 10 Stunden von einem Tempel zur nächsten Pagode usw… bis die Sonne sich wieder bis zum nächsten Tag verabschiedet… und wieder…. Wolken :(
Nachdem ich doch aber unbedingt das Schauspiel sehen möchte, geht es am nächsten Tag wieder um 4 Uhr aus dem Bett und mit dem Fahrrad (weil billiger) auf das Gelände… 40 min Morgensport…  das Rat hat nur einen Gang, kein Licht und mäßig funktionierende Bremsen… naja… dann noch die steilen Stufen rauf auf die Pagode, warten bis die Sonne kommt… UND: wieder nix… meine gute Laune schwindet… erst recht, als es dann noch zu regnen beginnt… im Regen geht es dier Strecke am Fahrrad wieder zurück ins Hostel. Umgezogen und ja… naja… dann ein Tagesausflug zu Mount Popa – eine helige Städte voller Makaken… alles schmutzig und alt… uunzählige STufen hinauf, immer wieder auf der Flucht von den Makaken, die wirklich in tteilweise schlimmen Zustand sind… zurück ins Hostel und ja… der Abend kommt und mit dem Fahrrad geht es – schon in lecht aggressiver Stimmung – ab aufs Gelände… UND: JA! geschafft!! für 5 Minuten schiebt sich die Sonne durch die Wolken und das ganze Areal schimmert rot! Endlich! Glücklich!
Mit ruhigem Gewissen können wir also am nächsten Tag die 9h Busreise nach Yangon antreten… Von der Busstation dann noch 1,5h in die Innenstadt mit dem Taxi, das wir uns mit 2 anderen teilen. Die nächsten Tage schauen wir uns noch die Shwedagon Pagode – eine der wichtigsten religiösen Stätten Asiens. Die erste, die wirklich sauber und restauriert ist. Voller Gold und beleuchtet, kommt man sich am Abend vor wie in einer anderen Welt.
Zu den anderen Vorurteilen – das mit den Dollarn stimmt nicht… der Rest hat sich tatsächlich bewahrheitet ;) wenn vielleicht auch nicht ganz so drastisch…
Dann ist der erste Teil auch schon vorbei und es geht für mich nach Indonesien um eine Freundin zu besuchen, die es nach Bukit Lawang verschlagen hat, und seit 10 Wochen stolze Mama ist.
Das Flugzeug landet in Medan, Sumatra, und ich bin mit ca fünf anderen Passagieren Touristin, sonst nur Einheimische. Mit einem Taxi mache ich mich auf den Weg zur Busstation (1,5h Fahrt), wo ich mal um den Preis für den öffentlichen Bus feilschen muss. Statt eigentlich 25.000 wollen sie von mir 75.000 – als einzige nicht-local etwas mühsam, aber letztenendes steige ich um 30.000 (weil Gepäck) in den Minibus, der für 12 Personen gedacht ist. Als er sich auf den Weg macht sitzen dann – ich weiß nicht wie, aber doch – 18 Personen im Auto. Nach drei Stunden aber angekommen.
Dann geht’s ab ins Bett. Das Bad hat nur kaltes Wasser (ja, auch zum Haare waschen!) und die Spülung vom Klo ist manuell – indonesischer Style. :)
Am nächsten Tag ist es dann soweit und nach 1,5 Jahren seh ich sie endlich wieder – samt Putzi :))))
Die nächste Woche war dann sehr entspannt – haben viel gequatscht und zwischendurch war ich mal im Dschungel trecken um freilebende Orang Utan zu sehen (es gibt weltweit nur noch 61.000 :( ), und zum Elefantenbaden! Die Straße in den Ort um die Elefanten zu sehen war wieder unglaublich… für 60km braucht man zwei Stunden… aber beides war richtig cool! Außerdem haben wir auch BBQ gemacht, waren am Markt, haben Kakao geerntet usw… Hier tickt die Zeit anders, und das ist wahrlich einfach nur entschleunigend!!
Und: es war so schön, dich endlich wieder gesehen zu haben!!!!!
Der Abschied war dann schwer, aber weiter geht es Richtung Neuseeland….
ach ja – nicht vergessen, auf Instagram gibt es immer aktuelle Fotos ;)

es wird SOMMER in Australien…

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Während in Österreich der Herbst bzw Winter einkehrt, wird es hier umso wärmer… und die Sonne in Australien ist tatsächlich anders… stärker…

Deswegen gibt es hier eine asolute Sonnencreme-einschmier-vorzeige-Gesellschaft – zu Recht!

Die Wochen vergehen wieder so schnell und – wie das im Alltag so ist – eher unspektakulär…
Lernen, Cafe trinken, Dinge erledigen, zu denen man sonst nicht immer kommt wie Fotos sortieren und ordnen usw…
An den Wochenenden geht es in die Umgebung von Perth… super schön! Höhlen, Wein trinken, Landschaften bewundern…
Das Highlight ist der nächste Kurztrip: Taipei!
Ein langes Wochenende geht es in die Hauptstadt von Taiwan. Billigfluglinien sei dank! Wobei ich vor lauter Billigfluglinien das Fluggefühl vermisse, wo man sich vor Flugantritt schon auf die Filme und Serien freut… weil die gibt es hier nicht… es gibt gar kein Unterhaltungssystem… außer die Live-Sicherheitsvorführung der Stewardessen. Aber ja – alles geht halt nicht – rein in den Basic-Flieger!
Nachdem wir uns in ein super günstiges AirBnB Appartment einquartiert haben, wird die Innenstadt unter die Lupe genommen… bei 38 Grad! Herrliches Sightseeing Wetter… So toll kann meine Haut gar nie ausschauen, wie das Schwitzen doch gut dafür sein soll…
Also flüchten wir uns immer wieder in verschiedenste gekühlte Museen, Tempel, Shoppingcenter, Cafes….
Und dann – für zwei Tage – treffe ich eine Freundin aus Wien! Hat mich so gefreut! Wir haben geshoppt, die Stadt von oben besucht, lecker gegessen und gequatscht… und noch mehr gequatscht… und noch mehr… ;) es war so nett!! Ich wollte mir beim Shoppen eine Tiger-Tasche kaufen… also nicht AUS Tiger, sondern aus Plysch und in Größe und Form eines Tigerkopfes… aber ich wurde mit den Worten “Du bist eindeutig schon zu lange aus Ö weg… das kannst du bei uns nicht tragen” davon abgehalten… hmmm… versteh ich immer noch nicht ganz… wer würde eine Tiger-Tasche in original Tiger-Kopf-Größe nicht toll finden? ;)
Am Abend haben wir eine Freundin von ihr von der Arbeit abgeholt und ich wurde noch zum Abendessen eingeladen – so herzlich! Danke!!
Übrigens – Taiwan ist kein eigenes Land, obwohl es – wie Hongkong – ja eigentlich eine eigene Währung, eigene Regierung, eigenes Gebiet hat, ist es trotzdem China… die ganze Geschichte ist ziemlich… ungewöhnlich… aber Tatsache ist, dass es hier doch sehr viel westlicher ist!
Es gibt jede Menge Franchiseketten, Facebook ist nicht gesperrt, Paare können soviele Kinder bekommen wie sie möchten…
Danach heisst es nochmal zurück und DANN: baaaaaaaald Ferien!
Und daaaaa wird es wieder spannend!! ihr dürft gespannt sein!! ich bin es auch schon!!